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Außenansicht

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Leben und arbeiten an einem Ort mit lebendiger Geschichte
Künersberg - ursprünglich "Berg" - gehört verwaltungstrechnisch zur Gemeinde Memmingerberg und liegt zwischen der Stadt Memmingen und dem neuen Flughafen "Allgäu-Airport". Memmingen hat als eines der Zentren Mittelschwabens einen beachtlichen Einzugsbereich und verfügt über eine optimale Lage an einem der beiden wichtigsten Autobahnkreuze Süddeutschlands, der A7 (Hamburg-Füssen) und der A96 (München-Schweiz) sowie dem Eisenbahnknotenpunkt der Hauptstrecken München-Zürich und Norddeutschland-Allgäu. Neu ist die Anbindung an den internationalen Luftverkehr ab dem 28. Juli 2007 via Allgäu-Airport.
Das Schloß Künersberg
Das im Jahre 1742 fertiggestellte Herrenhaus derer von Künersberg ist als zweigeschossiges Rokoko-Schloß mit 11 Fensterachsen konzipiert. Der ursprünglich die Fassade markant über die gesamte Gebäudehöhe gliedernde Risalit (siehe Fayence oben) ist nicht mehr erhalten. Dieses seit dem 17. Jahrhundert typische Gestaltungselement wurde ersetzt durch eine moderne, gleichwohl aber architektonisch überzeugende Fassadengliederung.
In seiner ursprünglichen Form erhalten ist hingegen das Mansarddach, allerdings fehlen hier die 7 Gaupen, die den Dachaufbau vormals gegliedert haben. Eine Wiederherstellung der Gaupen ist - im Falle der Nutzung des Dachgeschosses - auch unter Denkmalschutz- gesichtspunkten unproblematisch.
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Außenansicht |

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Sauna

Außenansicht |
Zum Thema Denkmalschutz: Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Herrensitzes Künersberg als Bauwerk des Spätbarock ist unstrittig. Den Eigentümer einschränkende Denkmalschutzauflagen bestehen indes nicht. Sinnvollerweise wird aber schließlich jeder veranwortungsvolle Eigentümer vor einem Eingriff in die historische Substanz des Bauwerks die Sachkompetenz des zuständigen BLfD (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) in Anspruch nehmen. Und sei es nur, um den Wert der Immobilie zu erhalten oder zu steigern.
Heute ist das Herrenhaus ein buchstäblich aus seinem Umfeld herausragender Solitair, dessen wesentliche stilistische Elemente, die der Memminger Baumeister Eitel Knoll vor mehr als 250 Jahren geprägt hat, die Anlage nach wie vor kennzeichnen.
Die Gebäudesubstanz
Das Bauwerk wurde in den Jahren 1741 und 1742 in Vollziegel-bauweise - also in zeittypischer, solider Bauart - errichtet.
Bauliche Änderungen und Erweiterungen wurden im Laufe von über 250 Jahren wiederholt vorgenommen, die erste unmittelbar nach der Fertigstellung im Zuge des Baus der Fayence-Manufaktur. Die vorläufig letzte 1995 bzw. 1996, als das zum Wohnheim um- gestaltete Schloss - ohne daß es diesem Zweck jemals gedient hätte - aufwendig wieder rekonstruiert wurde.
Heute kann die Anmutung der spätbarocken Anlage wieder als authentisch gelten. Dennoch genügt das Angebot an Wohn- bzw. Nutzflächen und ihre Strukturierung modernen Ansprüchen. Desgleichen die selbstverständlich zeitgemäßen haustechnischen Installationen (siehe Baubeschreibung Seiten 16 ff).
Ein gemäß den Vorstellungen eines Baumeisters des Spätbarock gestaltetes schlossartiges Bauwerk kann mit seinen ursprünglichen Grundrissanlagen zwangsläufig aktuellen Anforderungen an eine wohnwirtschaftliche Nutzung nicht entsprechen. Unter Berücksichtigung der historischen Substanz und der Statik des Gebäudes wurden daher die 2 Geschossebenen umgestaltet und mit den heute erforderlichen Funktionsräumen ausgestattet. Es entstand ein Ensemble mit rd. 600 m² Nutzfläche, das höchsten Anforderungen an Komfort und Wohnraumangebot genügt. Als sehr attraktive "Ausbaureserve" kann der bislang noch ungenutzte Dachraum gewertet werden. Vor allen Dingen wegen der für einen Ausbau sehr gut geeigneten Mansarddach-Konstruktion.
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Innenansicht |

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Küche |

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Wohnraum

Wohnraum

Innenansicht |
Rohbau
Die für den heutigen Zustand wesentlichen Sanierungs- und Moderisierungsarbeiten fanden in den Jahren 1995 bis 1998 statt. Notwendige Mauerwerksarbeiten wurden grundsätzlich unter Verwendung von Vollziegeln ausgeführt.
Aufgehende Wände bestehen zum größten Teil noch aus dem ursprünglichen Eichenholz-Fachwerk (teilweise heute sichtbar belassen). Die Zwischendecke wird von einem Holzbalkenlager getragen, auch der Erdgeschossboden ruht auf einem Balken- lager, dessen ursprügliche Schüttung durch moderne Dämm- materialien (Perlite) ersetzt wurde.
Putzarbeiten
Die Putze wurden im Rahmen der Sanierungsarbeiten im ganzen Gebäude ersetzt. Es erfolgte ein neuer Putzaufbau unter Verwendung von Kalkzement (KP 37), Reinkalkputz (RK 38) und - wo erforderlich - mit Sanierputz.
Ausbau
Türen, Fenstertüren und Fenster sind - um moderne Wohn- und Energiestandards erfüllen zu können - in Kunststoff (weiß) mit stilistisch angepaßten Fensterteilern ausgeführt.
Nicht erhaltenswerte Parkettböden im EHG (Eßzimmer) wurden durch Lärchendielenböden (Vollholz: 2,5 cm) ersetzt.
Gleichermaßen wurde in den beiden Flügelgebäuden verfahren: Perlitedämmung und neue Vollholz-Lärchendielen ersetzen dort den alten Fußbodenaufbau.
Erhaltenswerte Holzdielen- und Riemenböden wurden im Zuge der Sanierung freigelegt, geschliffen und mit Holzöl imprägniert.
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Bauausführung und Ausstattung, Haustechnik
Heizungsanlage
Zentralheizungsanlage auf Erdgasbasis mit Warmwasserversorgung.
Elektrotechnik
erneuerte ELT-Anlage in allen von der Sanierung erfaßten Räumen. ISDN-Anschluß und Installation einer Wireless-LAN mit DSL-Anschluß.
Sanitärausstattung
Die komplett erneuerten Sanitärräume sind durchgehend mit hochwertigen Armaturen (Dornbracht) ausgestattet. Das Bad im Südflügel ist im Phillip-Stark-Design gestaltet, Duschkabinen sind aus Echtglas, die Wände in Edelputz, rauh ausgeführt.
Malerarbeiten
Innen komplett erneuerter Mineralfarbanstrich. Die Fassaden wurden (im Jahre 2005) ebenfalls vollständig - mit Mineralfarbanstrich - erneuert.
Dach und Speicher
Im Rahmen der notwendigen Optimierung der Wärmedämmung wurde der gesamte Speicher mit einem zusätzlichen Balkenlager versehen, mit einer Dampfsperre ausgestattet und mit 16 cm Mineralwolle gedämmt und einer Holzschalung begehbar gedeckt.
Dachraum
Gemäß Auskunft des zuständigen Denkmalschutzamtes (BLfD) ist der bisher ungenutzte Speicher ausbaubar.
In diesem Zusammenhang könnten auch die Gaupen in der ursprüng-lichen Konstruktionsweise wiederhergestellt und zusätzlich auf der Seite des Wohngartens - also auf der straßenabgewandten Seite des Gebäudes - ein Lichtband zur optimalen Belichtung eingebaut werden.
Außenanlagen
Der ursprünglich überbaute Bereich im Osten des Gebäudes wurde umfangreich umgestaltet. Insoweit wurde also der ehemals wirtschaftlichen Zwecken dienende Hof des Anwesens in einen attraktiven Wohngarten umgestaltet. Aufgrund seiner Geschlossenheit bietet er die gewünschte private Atmosphäre für die Bewohner des Anwesens. Bestandteil der Außenanlage sind u.a. auch eine Blockhaussauna und ein Carport für 4 Fahrzeuge.
Grundriss EG
Grundriss OG
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Innenansicht

Wohnraum

Wohnraum

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Wohnraum

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Baujahr: 1742
Größe des Grundstücks: 2000 m²
Wohn-/ Nutzläche: 600 m²
Kaufpreis:
Den Kaufpreis erfahren Sie auf Anfrage.
Zusätzliche Kosten entstehen dem Erwerber nicht (mit Ausnahme der ges. Erwerbsnebenkosten). Eine Provision wird dem Erwerber nicht in Rechnung gestellt.
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